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Ausgabe Dezember 2003 Aus BVV und Ausschüssen BVV schließt Schulen Auf ihrer 18. Tagung am 12. November 2003 beriet die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) über den Antrag zur Schulentwicklungsplanung im Bereich Oberschulen. Dieser beinhaltet die Neuorganisation des Oberschulnetzes durch die Zusammenlegung mehrerer Gymnasien sowie die Entscheidung, in mehreren Schulen keine siebten Klassen ab dem Schuljahr 2004/2005 einzurichten. In der Debatte begrüßten die Fraktionen der SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen den Antrag und die in ihm geforderte »maßvolle« Reduzierung der Gymnasialstandorte von elf auf acht sowie den geplanten Abbau von siebten Klassen, der dem Rückgang der Schülerzahlen in den kommenden vier Schuljahren entspräche. Um auch zukünftig ein ausgewogenes Oberschulangebot sicherzustellen und dem Wiederanstieg der Schülerzahlen ab 2007 gerecht zu werden, forderte die PDS in einem Änderungsantrag, die Anmeldung für die siebten Klassen an allen Schulstandorten weiterhin zu ermöglichen und die Diskussion über die Fortentwicklung des Pankower Schulnetzes im Oberschulbereich weiterzuführen. Diese Diskussion soll u.a. im Rahmen der geforderten Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes (SEP) stattfinden. Als bezirkliches Planungsinstru-ment soll der SEP dabei nicht den derzeitigen Ist-Zustand aufzeigen, sondern die Perspektiven der zukünftigen Schulentwicklung. Denn nur so kann in einem transparenten und demokratischen Prozess über mögliche Fusions- und Kooperationsmodelle diskutiert werden. Von der Elternsprecherin der Pasteur-Oberschule wurden BVV und Bezirksamt aufgefordert, den betroffenen Lehrern, Schülern und Eltern bei ihren Forderungen nach einem transparenten und toleranten Diskussionsprozess gegenüber dem Senat zur Seite zu stehen und den Erhalt der siebten Klassen, und damit das Schulprofil der von Fusion und Aufhebung betroffenen Schulstandorte, zu sichern. Katja Schmitt
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