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Ausgabe November 2003 Aus BVV und Ausschüssen Aldi an der Esplanade Nach langwierigen und zum Teil hitzigen Debatten im Verkehrsausschuss hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 1. Oktober mit großer Mehrheit einen Beschluss zu den Verkehrsproblemen im Zusammenhang mit dem geplanten Aldi-Markt auf den Grundstücken Esplanade 7, 9 und 11 gefasst. Ziel des Beschlusses ist es, die Verkehrsbelastung in diesem Wohngebiet durch den Markt möglichst gering zu halten und die berechtigten Sorgen der Anwohner zu berücksichtigen. Deshalb forderte die BVV das Bezirksamt auf, die Zahl der geplanten Parkplätze bisher sind es 54 um mindestens ein Drittel zu reduzieren, eine veränderte Anfahrt für große Lieferfahrzeuge über das Gelände von Aldi zu sichern und Vorschläge für die Verbesserung der Verkehrslage in der Stavanger Straße zu erarbeiten. Bereits jetzt ist die Lage in der Stavanger Straße, wo PKW und LKW im Begegnungsverkehr über den Fußweg fahren und damit Fußgänger und Radfahrer stark gefährden, sehr kritisch. Wenn die Sanierung des großen Seniorenwohnheims in der Nähe des Marktes abgeschlossen ist, werden viele alte Menschen die Straße benutzen. Schnelle Veränderungen sind deshalb dringend notwendig. Da der Aldi-Markt für die Nahversorgung konzipiert sein soll, erscheint der geplante Parkplatz überdimensioniert und bringt eine nicht akzeptable Versiegelung mit sich. Nachdem Bürgerinitiativen mit Pro und Contra zum Markt sehr aktiv waren, ist es jetzt Aufgabe des Bezirksamtes, mit dem Investor Aldi im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens schnell die von der BVV geforderten Lösungen durchzusetzen. Die Debatte im Wohngebiet, in der Bürgerinnen und Bürger sehr engagiert ihren Standpunkt vertraten, zeigt erneut, dass bei der Planung von Bauvorhaben die Auswirkungen auf die Verkehrsbelastungen und damit auf die Wohn- und Lebensbedingungen der betroffenen Menschen stärker berücksichtigt werden müssen. Erich Wetzl
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